11 IRAN

Good Bye
Mohammad Rasoulof


präsentiert von Feo Aladag




Eine junge Anwältin in Teheran, der die Arbeitslizenz verweigert wurde, kämpft um ihr Ausreisevisum. Ihr Mann, ein Journalist, ist wegen politischer Schriften dazu gezwungen, im Untergrund zu leben. Als sie erfährt, dass sie schwanger ist, steht sie vor einem nahezu unlösbaren Konflikt. Mohammad Rasoulof schafft in bisher kaum zu sehender Transparenz ein Abbild der Lebenssituation einer politisch geächte-
ten Frau im heutigen Teheran.
Vom Entfernen des Nagellacks ehe
man vor Justizbehörden erscheint bis zum Auftritt von Staatsbeamten
in der eigenen Wohnung: Rasoulof zeigt, wie es ist. Pointiert gefilmt
im Stile eines französischen Film Noir und nach dem Berlinale-Sieger „Nader und Semin” von Asghar Farhadi („Fireworks Wednesday”,
Around the World 2008
) ein weiterer Beweis der Kraft des iranischen Kinos. Mohammad Rasoulof wurde im Oktober zu einer Gefäng-
nisstrafe von einem Jahr verurteilt, zusammen mit Jafar Panahi,
der sechs Jahre erhielt.
„Good Bye” wurde ohne Genehmigung der iranischen Behörden zum Festival von Cannes außer Landes ge-
schmuggelt und gewann dort 2011 den Regiepreis der Reihe „Un Certain Regard”.



Mit Unterstützung” der Initiative FILMMAKERS IN PRISON der
Deutschen Filmakademie e.V.

ZUM TRAILER / CHAT

OT Bé omid é didar, 2011
Produktion Shargh Tamasha Media Mohammad Rasoulof
Cast Leyla Zareh, Hassan Pourshirazi, Behname Tashakor, Sima Tirandaz
Format HD CAM / Farbe
Länge 104 min.
Sprache farsi / engl. UT
World Sales Fortissimo Films, info@fortissimo.nl
Dt. Verleih offen
Festivals Cannes, Toronto, Melbourne, London, Hamburg u.v.a.
Preise Cannes Un Certain Regard „Beste Regie” u.a.



Mi. 30.11. - 19.30 Uhr
Do. 01.12. - 22.15 Uhr
Sa. 03.12. - 20.00 Uhr



Vorfilm: NACHTGESTALT von Franziska Bachmaier, 2011, 7’39 min. HFF "Konrad Wolf" Potsdam, Cristina Marx, distribution@hff-potsdam.de, www.hff-potsdam.de